Ein Glücksschweinchen für Babbily – wie alles begann

Ein Glücksschweinchen für Babbily – wie alles begann

Vor einiger Zeit machte ich mich mit meiner kleinen Komplizin auf den Weg zur Wirtschaftskammer Wien, um Babbily offiziell anzumelden. Auf Deutsch. In meiner dritten Sprache. Mit einer Einjährigen, die noch nie in ihrem Leben vorhersehbar war.

Die Dame am Schalter war die Geduld in Person. Sie zuckte nicht einmal mit der Wimper, als mein kleiner Goldschatz den gesamten Inhalt meiner Handtasche auf ihrem Schreibtisch verteilte — sorgfältig, Stück für Stück.

Schnell wurde ihr klar, dass ihr Publikum wenig begeistert war, und sie machte sich auf Erkundungstour durch die langen Gänge der WKO.

„Wo ist deine Mama?" — sechs besorgte Gesichter lugten aus ihren Büros.

Mama stand in der Türöffnung und versuchte gleichzeitig, über die Firmengründung zu sprechen und den kleinen Entdecker im Blick zu behalten. Der kleine Entdecker, völlig unbeeindruckt, verteilte charmante Blicke in alle Richtungen und wanderte von Zimmer zu Zimmer. Die besorgten Gesichter hielten stand. Irgendwann gab sie auf und kam zurück zu uns.

Wir waren fast fertig, als mein Glücksbringer eine Schale mit kleinen Dingen entdeckte — in Großbuchstaben: ERSTICKUNGSGEFAHR. Aber die WKO-Beraterin war so freundlich, dass wir uns eines aussuchen durften. Meine kleine Helferin griff ohne zu zögern nach dem Glücksschweinchen.

„Baba", sagte mein Glücksbringer auf dem Weg hinaus.

„Baba", winkten ihr sechs gurrende Gesichter nach.

Seitdem trägt das Schweinchen meine Handtasche. Und ich hoffe, es bringt uns Glück.

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